Freitag, 26. September 2008

Oktoberfest in Ankara!!!


Nicht mal auf das Oktoberfest muss ich hier in Ankara verzichten.
Die Deutsche Botschaft in Ankara richtet im Rahmen der deutschen
Kulturwoche ein Oktoberfest auf ihrem Gelände aus und
ICH HABE EINE KARTE !!!!!!!!!!!!!!
Einige Kommilitonen von mir konnten sich ebenso eines dieser
begeehrten Exemplare sichern. Es sind noch 4 Wochen bis zum
großen Ereignis, aber alle Karten sind ausverkauft.

Wir freuen uns alle riesig auf das Fest zu dem der deutsche
Botschafter der Türkei uns willkommen heißen wird. Viele
Diplomaten werden anwesend sein, wie von der benachbarten
Amerikanischen Botschaft. Ich werde mit Sicherheit ein paar
interessante Leute kennen lernen und Kontakte knüpfen können.

Zu guter letzt wird das größte Botschaftsgelände in Ankara uns
sicher gefallen. Desweiteren lockt die Botschaft auf ihrer
Internetseite

www.ankara.diplo.de


mit dem Luftwaffenmusikkorp "Egerländer Formation", orginal
Münchner Wiesnbier und anderen traditionellen Köstlichkeiten.

Campusplan

Der Campus hier ist sehr weitläufig.
Würde ich von meinem Wohnheim zum Haupteingang laufen, so
würde ich fast eine halbe Stunde benötigen. Geschweige
davon, dass ich den "Berg" dann wieder hoch laufen müsste.
Es gibt aber auf dem Campus genug Shuttlebusse, die für uns
Studenten um sonst sind und bei Bedarf auch in die Stadt fahren.
Mit dem Bus benötigt man ca. 30 Minuten bis in die Innenstadt.



Für mich sind nur die Quadrate in der rechten oberen
Ecke interessant. Den East Campus (links auf dem Plan)
habe ich bspw. noch nicht einmal besucht. Dort sind
die Freshmen untergebracht.
In meinem kleinen Bereich ist alles in 10 Minuten zu Fuß
erreichbar. Dort ist auch alles was ich so zum studieren
benötige:
Universitätsgebäude
Bücherei mit Computerlabs
Wohnheime
Cafeterien, Restaurants, Cafes....
Buchgeschäft und Schreibwarenhandel....
Hochmodernes Fitnesscenter mit Turnhalle

Fotoshow der Bilkent Univeristy

Hallo Zusammen!

Im Internet habe ich eine kleine Fotoshow im Videoformat gefunden.
Sie ist zwar schon ein Jahr alt, aber ihr könnt euch nun ein
besseres Bild davon machen wie es hier aussieht.


Mittwoch, 24. September 2008

Ein Wochenende am Meer in Kas; 12. bis 15.September 2008

Das Mittelmeer leuchtete in blauen Farbtönen. Doch beim Anblick einiger Austauschstudenten hatte der geneigte Beobachter eher den Eindruck, sich am Roten Meer zu befinden.
Mit diesem Wortwitz habe ich - wie ich meine - einen guten Einstieg in diesen Bericht über ein wunderschönes Wochenende gefunden.
Vergangenen Freitag brachen wir des Abends mit zwei Bussen – besetzt mit 60 Austauschstudenten und 10 BISC (Bilkent International Students Club) Mitgliedern - zu einer Nachtbusfahrt in Richtung türkischer Südküste auf. Sehr zur Zufriedenheit aller war das Gerücht, die Fahrt benötige 12 Stunden, nicht wahr – wir erreichten unser Ziel bereits nach 10 Stunden. Wir traten schlaftrunken – bzw. die Italiener nur trunken – in aller Dunkelheit aus dem Bus, um zu erfahren, dass wir zum einchecken in das Hotel zu früh waren. Gottseidank konnten wir es uns auf den Liegestühlen am Hotelsteg gemütlich machen. Als ich nach einem etwa zweistündigen Schlaf auf einer jener Liegestühle erwachte, sah ich um mich. Es war hell, vor mir sah ich das Meer in helles Morgenlicht getaucht – und um mich herum saßen Austauschstudenten, die sich wie ich verschlafen und verwundert die Augen rieben. „Das ist Urlaub!“ hörte ich mich denken.
Schon kurz nach Sonnenaufgang war es sehr warm. Nachdem unsere Zimmer bezogen waren genossen wir den Vormittag im Meerwasser oder schlafend am Hotelsteg. Einen Strand gab es leider nicht. Schön war es aber dennoch an dieser Felsenküste. Den Nachmittag nutzte ich, um mit Felix das schöne Kas [Kasch] zu ergründen. Das kleine Städtchen ist durchaus touristisch geprägt, jedoch in einem sehr angenehmen Maße. Pauschaltouristen mit kurzen Hosen und stillosen Hemden findet man hier kaum. Dafür einige nette Restaurants, in denen die Bestellung auch auf englisch oder deutsch erfolgen kann, sowie einige nette Läden, die allerlei mehr oder weniger unnützes Zeug verkaufen. Die Hitze ließ uns unseren Bewegungsradius jedoch recht klein ausfallen. Wir bevorzugten im Anschluss an das Mittagessen ein kühles Getränk im Schatten gegenüber einem ausgedehnten Spaziergang durch die hügelige Stadt.
Am Abend traf sich die komplette Bilkent-Gruppe in einem netten Club mit Dachterrasse, um in den tiefen der Nacht zu versinken. Besonders Phillip aus Heidelberg sowie Brian und Omar aus Kalifornien erheiterten die Gruppe. Sie verzichteten aufgrund der Reise und des heißen Wetters auf ihr Ramadan-Fasten und entpuppten sich plötzlich als wahre Energiebündel.
Der nächste Tag begann für mich mit dem Einblick einiger etwas mitgenommener Gesichter beim gemeinsamen Frühstück. Jedoch hatte ich nicht das Gefühl, aus der Reihe zu fallen. Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir noch am Vormittag eine kleine Bucht, von der aus wir mit zwei Booten zu einer wunderschönen Bootstour aufbrachen – dem Höhepunkt des Wochenendes. An verschiedenen Stellen legten wir Badepausen ein. An der einen war das Wasser glasklar, in einer anderen blau und warm und in einer dritten an der Oberfläche aufgrund einer nahe gelegenen Süßwasserquelle weder warm noch salzig. Während dieser Badeaufenthalte überboten sich die Jungs mit verrückten Sprüngen vom Boot – und auch die Schwimmversuche einiger Nichtschwimmer auf türkischer und iranischer Seite boten Anlass zu Heiterkeit, die ohnehin den ganzen Tag durchsetzt hatte. Auf den Booten wurde zudem von den Garcons Essen gegrillt und kühles Bier serviert. Für die nordischen Typen unter den Austauschstudenten wie Felix gab es gar schattige Plätze auf dem obersten Deck mit wunderbarer Aussicht – was ihn nicht davor rettete völlig rot anzulaufen – trotz regelmäßigen Auftragens von Markensonnencreme. Nach einem Aufenthalt in einem kleinen Fischerdorf, in dem wir mit dem angeblich besten Eis der Türkei verkostet wurden fuhren wir von diesem schönen Tag beseelt dem Sonnenuntergang entgegen und erreichten nach Einbruch der Dunkelheit Kas. Erschöpft vom ausgiebigen Sonnenbaden und Schwimmen fiel der Abend ein wenig ruhiger als der vorige aus, was jedoch nicht auf Seite unserer beiden italienischen Austauschstudenten Giulio und Enrico zu vernehmen war, die sich alle Mühe gaben, die müden Deutschen und Dänen anzuheizen.
Der Montag stand im Zeichen der Rückfahrt nach Ankara. Diesmal bei Tag. Mit dem guten Gewissen, unsere Vorlesungen am Montag für zwei wunderschöne Tage am Meer verpasst zu haben kamen wir gegen Mitternacht wohlbehalten auf dem Campus der Bilkent-Universität an.
Ich hoffe, Ihr konntet beim Lesen dieses Berichts wenigstens ein Wenig nachvollziehen, wie gut mir dieses Wochenende gefallen hat. Nun ist genug Energie getankt um weiter zu studieren.


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Samstag, 20. September 2008



Wenn ihr die Diashow in groß ansehen wollt, so müsst ihr nur auf den Button mit den vier Pfeilen rechts unten im Fenser klicken!

Zweite Woche: 8.9. bis 14.9.

Mittlerweile wage ich eine erste Einschätzung der türkischen Kultur hier in Ankara. Ich bin sehr erstaut über die Liberalität der Türken. In Ankara selbst sehe ich kaum Frauen Kopftuch tragen. Es gibt auch einige dich sich nicht an das strenge Fasten des Ramadan (jetzt gerade im September) halten. Während des Ramadan soll der gläubige Muslim bei Tag nichts Essen und Trinken. Das bedeutet, dass viele Muslime um 5 Uhr aufstehen, essen und trinken so viel sie können und dann bis die Sonne unter gegangen ist wieder fasten. Nach meinen ersten Informationen tun sie dies, um zu erfahren, wie es ist, selbst arm zu sein. Ich halte es für bedenklich in so einem heißem Monat (Temperaturen bis 30°C) hier in Ankara während des Tages auf Wasser zu verzichten. Allerdings gibt es auch Ausnahmen für Kinder, Reisende, Kranke oder körperlich schwer arbeitende Menschen. Eindrucksvoll ist gerade die Disziplin mit der Muslime den Ramadan befolgen und bspw kurz vor Sonnenuntergang schon im Restaurant warten, aber keinesfalls mit dem Essen beginnen. Überrascht hat es mich, als mir einige International Students sagten, dass sie selbst, obwohl nicht Muslim, das Fasten im Ramadan ausprobieren möchten. Ein paar wenige mit Erfolg, viele die es abgebrochen haben. In diesem Jahr erstreckt sich der Ramadan über den Monat September. Dies verschiebt sich allerdings jedes Jahr um 10 Tage nach vorne, da der muslimische Kalender etwas kürzer ist.

Wenn man die Türkei besucht und sich wundert, wieso an jeder zweiten Häuserwand eine Türkeifahne hängt oder das Abbild Atatürks Häuserwände ziert, so lohnt es sich dem nachzugehen. Mustafa Kemal dem nach seinem Tode der Beiname Atatürk „Vater der Türken“ verliehen wurde, war der Begründer der modernen Türkei und erster Präsident der Republik Türkei. Der Offizier Atatürk führte sein Land in die Unabhängigkeit und sorgte für die Trennung von Religion und Staat. Er näherte sein Land dem Westen an, unternahm tiefgreifende Strukturreformen und bescherte somit der Türkei einen größeren Fortschritt als seinem muslimischen Nachbarländern. Daneben machte er aus militärisch und organisatorischen Gründen Ankara zur Hauptstadt der Türkei, obwohl Istanbul seit eh und je die ältere und größere Stadt ist. Er legte den ersten Baustein, damit die Türkei zur Brücke zwischen Christen und Muslimen wird. Atatürk wird deshalb so verehrt, weil er die Türkei in die Unabhängigkeit führte, ja erst die Republik Türkei gründete und seinem Land nachhaltigen Wohlstand bescherte. Heute zierte sein Bild jede Geldmünze und jeden Geldschein der türkischen Währung. In unzähligen Städten befinden sich Atatürk Statuen und in fast allen öffentlichen Gebäuden ist seine Büste zu finden. Noch heute steht es unter Strafe herabsetzend über Atatürk zu reden.

Daher besuchten wir am Dienstag das Atatürk Mausoleum. Dort liegt der Leichnam Atatürks begraben. Diese ganze Anlage ist schon sehr eindrucksvoll. Es stehen Ehrensoldaten an jedem Eingang und, ähnlich wie in London, rühren sich den ganzen Tag nicht. Zwischen den riesigen Steinen im Boden wurde extra mehr Platz gelassen, damit man seinen Kopf senken muss um aufzupassen wo man hin tritt. Damit wird erreicht, dass nach unten sieht und somit symbolisch Atatürk gedenkt.

Die zweite Woche war stark von organisatorischen Erledigungen geprägt. Wir sprachen mit dem Direktor der Wohnheime über Regeln und Pflichten. Der Leiter des Computernetzwerk erklärte uns, was für dürfen und lieber sein lassen sollten. Unsere Coordinators erzählten uns alles wichtige für das Leben auf dem Campus und halfen uns beim Formularausfüllen für zig Anträge und Genehmigungen wie z.B. für die Aufenthaltserlaubnis in der Türkei.

Mittwoch besuchten wir das Museum für Anatolische Zivilisation, in dem wir mehr über die lange Geschichte dieses alten Landes erfuhren. Danach ging es in die Altstadt von Ankara und dort besuchten wir die Schlossruinen von dem man eine wunderbare Aussicht auf die ganze Stadt hatte. Abends gab es einen Workshop „Turkey’s foreign and security policies“ mit dem Professor aus dem Fachbereich International Relations.

Unter der Woche trafen wir uns mit unsrem Koordinator des Department Economics und besprachen mit ihm alle wichtigen und formalen Angelegenheiten. Der Universitätsbetrieb beschränkt sich glücklicherweise noch auf Einführungsveranstaltungen, die Beschaffung von Lehrbücher, Economic Papers und Lehrmaterial, sowie den Ablauf und Prüfungsmodalitäten der einzelnen Kurse kennen zu lernen und natürlich Türkisch lernen.

Der Freitag Vormittag ging ausschließlich für die Aufenthaltsgenehmigung drauf, die wir im Polizeipräsidium in Ankara beantragen mussten. Das heißt lange warten und anstehen!

Als Lohn für diese anstrengende Woche startet Freitag Abends unsere Exkursion nach Kas ans Mittelmeer.

Dienstag, 16. September 2008

Erste Woche; 30.8. bis 7.9.

Am Samstag den 30. August ging es nun endlich los. Mein Flug- und Zugticket war schon lange im Voraus gekauft, so dass ich mich nur noch um mein Gepäck zu kümmern hatte. Von Würzburg nahm ich den ICE nach München und von dort sollte es zum FJS Flughafen weiter gehen. Dort angekommen hat mich mein lb. Kommilitonen Felix aus Darmstadt gleich begrüßt, für den München schon der erste Zwischenstopp bedeutete. Gespannt auf unseren Auslandsaufenthalt rätselten wir was uns in dem nächsten halben Jahr alles erwarten wird.
Um Punkt 19.25 Uhr deutscher Zeit checkten wir in den Flug ein. Meine Aufgeregtheit konnte ich kaum noch zügeln, so dass ich meinen Nachbarn im Flugzeug mit meiner Lebensabschnittsgeschichte belästigte. Zu meiner Überraschung stellte sich heraus, dass er selbst Vollzeitstudent an der Bilkent Univeristy ist und seinen Ph.D. Abschluss als Ingenieur anstrebt. Er kam gerade von einer Konferenz aus Lausanne, Schweiz und bot uns an, uns mit an die Universität zu nehmen. Damit hatten wir nun unser Problem gelöst, wie wir vom Flughafen, ohne Türkisch zu sprechen, an die Universität kommen wollten. Es stellte sich dann heraus, dass es sinnvoll ist eine türkisch sprechenden Freund dabei zu haben, da in Ankara selbst Taxifahrer, Busfahrer oder Verkäufer kaum Englisch sprechen.

Wir kamen nun an unserer Universität, für die nächsten sechs Monate, um 01:00 Uhr türkischer Zeit an, welche eine Stunde früher als die Deutsche ist. Für die ersten zwei Wochen sollten Felix und ich in einem Doppelzimmer untergebracht werden. In unserem Dormitory 75 befanden sich alle International Exchange Students auf dem gleichem Flur, so dass man sich sehr leicht kennen lernen konnte. Wir sind ungefähr 70 Exchange Students aus aller Herren Länder. Ich habe die Ehre mit Amerikaner, Deutschen, Belgiern, Franzosen, Italienern, Griechen, Polen, Schweden, Dänen, Österreichern, Schweizern, Japanern, Chinesen, Iranern, Irakern, Armenen, Afghanen und noch viele Nationen mehr hier zu studieren.

Nachdem wir Sonntag nun lange ausgeschlafen hatten und uns von der Reise erholten, holten uns die BISC (Bilkent International Students Club) Studenten, jene die sich um uns 24/7 kümmern, ab. Es ging in ein typisches türkisches Restaurant auf dem Campus, bei dem man sich nun besser kennen lernen konnte. Danach organisierten wir ein Fußballspiel, welches unsere Kräfte rauben sollte, da ich nicht mit dieser Hitze hier in Ankara gerechnet habe. Es sollte die ersten drei Wochen weiter so warm bleiben und Höchstwerte von 30°C erreichen.
Sonntag Abends besorgten wir uns die ersten Lebensmittel und sonstigen Vorräte im Bilkent Center, welches Real, Praktiker, Elektrogeschäfte uvm. zu bieten hat. Für den späteren Abend trafen wir uns auf der Wiese vor dem Dormitiory der Mädels auf dem wir dann ein Picknick veranstalteten. Dort konnte man sich prima bei einem oder zwei Gläschen Wein unterhalten und Kontakte mit anderen Exchange Students knüpfen.

Das Preisverhältnis in der Türkei liegt mit dem Deutschen wohl gleich auf. Allerdings schwankt es sehr zwischen Stadtteilen, Städten, Touristengebieten und Geschäften. Im teueren Real vor unseren Campustoren bezahlt man für 1Liter Milch bspw. umgerechnet 1,20€. Alkoholische Getränke sind teuer, Kleider und Dienstleistungen (Männerhaarschnitt 5,70€) dafür günstiger.

Montag startete die Universität. Die erste Woche bekamen wir einen Türkisch Crash Kurs. Daneben wurden wir Montag morgens mit türkischem Frühstück begrüßt. Die ersten Formalitäten wurden erledigt und wir bekamen unsere Koordinatoren vorgestellt. Nachmittags nach 5 Stunden Türkisch fand eine Rundgang durch das Campusgelände statt. Es stellte sich dabei heraus, dass der Campus riesig ist, die Universität sehr neu und es tolle Sportanlagen gibt.

Die türkische Sprache ist für den Leihen schwer zu erlernen, da sie doch mit keiner romanischen oder germanischen Sprache verwandt ist. Somit erkennt man selbst einfache Vokabeln nicht, sondern muss sich erst mal auswendig lernen. Des weiteren gibt es natürlich "false friends" sogenannte "falsche Freunde" die in einer anderen Sprache ähnlich klingen, jedoch was völlig anderes meinen. So ist das türkische Wort "şarap" für Wein in der Aussprache dem Englischen "shut up" für "Halts Maul" einer dieser false friends. Des weitern gibt es noch Gestikulationen zu beachten, die für Missverständnisse sorgen können. Der Türke nickt schnell mit dem Kopf, wenn er nein sagen möchte. Darüber hinaus bildet er mit Zeigefinger und Daumen einen Kreis um seinen Gegenüber zu beleidigen, wohingegen wir Deutsche es als OK verstehen würden. Ich hoffe diese Fehler werden mir nicht unterlaufen.

Am Wochenende machen wir eine Exkursion in die alte Stadt Beypazari.


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